Unsere Leistungsphasen in der Logistikplanung

 

Datenanalyse für das geplante Logistikprojekt

Die Datenanalyse erklärt die Aufgabenstellung hinsichtlich der Rahmen- und Randbedingungen des zukünftigen Logistikprojektes.
Grundlage für eine fundierte Logistikplanung ist die ausführliche Datenanalyse. Die Datenanalyse beinhaltet zum einen die Auswertung der Bestandsaufnahme, die dokumentiert und zusammengefast werden, zum anderen die Ermittlung der zukünftigen Planungskennzahlen. Im Anschluss an die ermittelten Daten der Analyse werden für die jeweiligen Bereiche des Logistikprojektes die verschiedenen Leistungskennzahlen in einem Materialflussdiagramm dargestellt. Die Darstellung des Materialflussdiagramms für die Materialflussplanung zeigt die Bestandsaufnahme in Form der IST Planungskennzahlen sowie die Gegenüberstellung der erarbeiteten PLAN Kennzahlen, um die Grundlage der Logistikplanung zu generieren.

Layoutplanung: Masterplanung, Generalbebauungsplanung und Fabrikplanung

Voraussetzung für die Layoutplanung ist die abgeschlossene Datenanalyse, in der die Rahmen- und Randbedingungen fixiert worden sind. Die Layoutplanung umfasst die Bereiche der Masterplanung, Generalbebauungsplanung und Fabrikplanung. Dabei fokussiert sich die Layoutplanung auf die Systemfindung der erforderlichen, intralogistischen Anforderungen des Logistikprojektes, von der manuellen Lösung bis zu hochautomatisierten Logistiksystemen. Die erarbeiteten Layoutvarianten werden in verschiedensten Lösungskonzepten zeichentechnisch (AutoCAD) dargestellt. Alle durch IbH erarbeiteten Layoutvarianten werden an den zum Zeitpunkt der Logistikplanung am Markt gängigen, deutschen Durchschnittspreisen mit Investitionskosten belegt. Dabei greift IbH auf eine Datenbank zurück, die stetig und aktuell gepflegt wird. Bei der Kalkulation der Investitionskosten zu den einzelnen Layoutvarianten des Logistikprojektes werden sowohl Materialfluss als auch Lagertechniken kalkuliert. Sollte zum Zeitpunkt der Layoutplanung noch kein Architekt in das Gesamtprojekt involviert sein, so bietet IbH ebenfalls die Kalkulation der Baukosten an. Abgerundet wird die Layoutplanung mit der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit aller Layoutvarianten hinsichtlich ihrer zu erwartenden, laufenden, jährlichen Kosten des Logistikprojektes.

Detailplanung

Aufbauend auf die Layoutplanung und nach Entscheidung zur Umsetzung für ein Lösungskonzept werden in der Phase der logistischen Detailplanung sämtliche Materialflüsse und Lagertechniken im Detail dargestellt und mit den Anforderungen an das Gesamtsystem abgeglichen. Ebenso wird ein Terminplan für die Umsetzung sämtlicher resultierender Maßnahmen für die Logistikplanung erstellt. Ziel der logistischen Detailplanung ist die Erarbeitung der Ausschreibungszeichnung zur Vorlage bei potentiellen Lieferanten.

Ausschreibungsunterlagen

Um eine absolute Markttransparenz zu erreichen, dienen die Ausschreibungsunterlagen zur klaren Fixierung des Liefer- und Leistungsumfangs des anzubietenden Gewerkes.
Die Ausschreibungsunterlagen bestehen aus mehreren Teilgewerken, u.a. des Lastenheftes „Technik“, in dem alle wesentlichen, technischen Rahmen- und Randbedingungen für die Logistikplanung definiert werden, die Erstellung des Lastenheftes „Allgemein“, in dem Inhalte für die Realisierung und Inbetriebnahme der auszuschreibenden Gesamtanlage fixiert werden sowie ein Leistungsverzeichnis, welches detailliert den anzubietenden Liefer- und Leistungsumfang definiert. Abgerundet werden die Ausschreibungsunterlagen durch den vom Juristen geprüften und im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelten Werkvertrag, welcher als Vertragsbasis zu empfehlen ist.

Anbietervergleich und Auftragsvergabe des Logisitkprojekts

Erfahrungsgemäß variieren die angebotenen Gewerke im Detail hinsichtlich des angebotenen Liefer- und Leistungsumfanges. Um eine vollständige Transparenz der angebotenen Gewerke herzustellen und die gewünschte Anlagenkonfiguration zu erhalten, wird nach Angebotseingang ein Vergleich auf technischer und preislicher Ebene durchgeführt.
In diesem Rahmen werden mit den Anbietern intensive technische Gespräche geführt. Ziel ist es, den anzubietenden Leistungsumfang zu fixieren und den Preisspiegel für die Auftragsvergabe final zu erarbeiten.
Im Rahmen der Auftragsvergabe wird die Fixierung des endgültigen Liefer- und Leistungsumfanges dokumentiert sowie die Klärung der Vertragsbedingungen mit anschließender Endpreisverhandlung.

Realisierung & Objektüberwachung

Der Leistungsumfang dieses Bereichs innerhalb der Logistikplanung umfasst die Prüfung der Ausführungsplanung, die Begleitung der Pflichtenhefterstellung sowie die Objektüberwachung.
Die Prüfung der Ausführungsplanung des ausführenden Systemlieferanten für den intralogistischen Bereich – insbesondere zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorgaben und vertraglichen Bedingungen – beinhaltet die Prüfung der Ausschreibungsplanung.
Das Pflichtenheft ist nach Vergabe auf Basis des Lastenheftes inkl. Leistungsverzeichnis durch die ausführenden Firmen sukzessive zu erstellen und mit
dem Projektteam kontinuierlich abzustimmen. Die Begleitung der Pflichtenheftphase wird in den Bereichen der detaillierten Klärung sowie der Prüfung des Pflichtenheftes durchgeführt.
Die Objektüberwachung besteht aus der Kontrolle der Gewerke auf Vertragskonformität, die Kontrolle des Projektstandes auf Übereinstimmung mit den vertraglichen Vereinbarungen, die Überwachung der relevanten „Meilensteine“ sowie die Führung und Protokollierung von Planungsbesprechungen des ausführenden Lieferanten.

Technische Abnahme des intralogistischen Systems

Die technische Abnahme des gesamten intralogistischen Systems (Materialflussplanung und Lagerplanung) dient der abschließenden Überprüfung des Liefer- und Leistungsumfanges des Lieferanten, inkl. der vertraglich vereinbarten Anlagenleistung und Verfügbarkeit in Anlehnung an die FEM (Europäische Vereinigung der Förder- und Lagertechnik).